Bratapfel mit Stollenfüllung – Soulfood für kalte Tage

In der Adventszeit liebe ich es, alles etwas entspannter und gemütlicher angehen zu lassen. Gerade wenn um mich herum alle Welt in Stress verfällt, schalte ich bewusst noch einen weiteren Gang zurück. „Stresst Ihr euch ruhig. Weihnachtsgeschenke? Kaufe ich nächste Woche. Wir machen es uns heute richtig gemütlich“. Im Hause Hatterzaehlt gehört es einfach dazu, es sich an den Nachmittagen in der Vorweihnachtszeit besonders kuschelig zu machen und die hausgemachten Leckereien in vollen Zügen zu genießen. Heute auf unseren Tellern: Bratäpfel mit Stollenfüllung oder auch Soulfood für mehr oder weniger kalte Wintertage. Ein Easy-Peasy-Nachtisch für die Festtage oder einfach ein wunderbarer Snack für Zwischendurch. Auf diese Leckerei habe ich mich das ganze Jahr gefreut. Bratäpfel sind für mich ein absoluter Klassiker in der Weihnachtszeit. Egal zu welchem Anlass, dieses Dessert haut wirklich jeden vom Hocker. Es sei denn, Ihr kennt jemanden, der keine Äpfel mag. Solche Menschen soll es tatsächlich geben – kein Scherz – verrückt oder?

„In der Weihnachtsbäckerei, gibt es manche Leckerei.
Zwischen Mehl und Milch, macht so mancher Knilch.
eine riesengroße Kleckerei.
In der Weihnachtsbäckerei,
In der Weihnachtsbäckerei…“

Vielleicht sollte ich auch noch erwähnen, dass diese gebackenen Äpfel „Uns-kannst-du-jeden-Tag-und-zu-jeder-Tageszeit-genießen“-Kandidaten sind, denn einmal probiert, wollt und könnt Ihr gar nicht mehr von ihnen lassen. Ganz ohne viel Trara und Tamtam kommt hier ein Klassiker mit OHO- und AHA-Effekt daher – einfach herrlich. Ein wenig Butter, ein bisschen Stollen, ein wenig Zimt-Zucker und ein paar zerstoßene gebrannte Mandeln – mehr braucht es nicht für diese Leckerei.

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Genau so gemütlich, wie ich es mir jetzt hier gerade mache, mit Kuschelsocken, weicher Decke und Tee bewaffnet, so gemütlich brutzeln die Bratäpfel im Backofen vor sich hin. Diese Gericht ist so einfach wie genial. Oh, wie toll wäre es, wenn Ihr jetzt eure Nase durch diesen Bildschirm stecken und erschnüffeln könntet, wie es gerade in meiner Wohnung duftet – Weihnachtsduft hoch hundert <3. Probiert’s aus und kostet ein Löffelchen von meiner Vorweihnachtszeit.

Wie gestaltet Ihr eure Adventszeit?

Welche Apfelsorten eignen sich eigentlich für den perfekten Bratapfel?

Traditionell werden für Bratäpfel säuerliche Äpfel verwendet (ich verwendet am liebsten Boskoop-Äpfel). Diese Sorten sind fest und lassen sich besonders lange lagern. Beim Backen entfalten die säuerlichen Sorten ihr ganzes Aroma.

Zutaten (für 4 Personen):

  • 4 große Boskoop-Äpfel
  • 100 g Butter-Stollenstücke
  • 2 El Butter
  • 2 El Zimt-Zucker
  • 1 El gebrannte Mandeln
  • 2 El brauner Zucker

Zubereitung:

Früher wurden Bratäpfel auf dem Kaminofen zubereitet. Dafür wurden die Bratäpfel in eine Auflaufform gelegt und einfach auf den Ofen gestellt. Heute machen wir Bratäpfel meist im Backofen. Der Vorteil: Im Backofen werden die Bratäpfel schneller gar. Wer aber nicht unter Zeitdruck steht und einen Ofen hat, kann die Bratäpfel auch so zubereiten. So verbreitet sich der Geruch von frischen Bratäpfeln im ganzen Haus.

  1. Den Backofen auf 180 °C vorheizen.
  2. Den oberen Teil des Apfels, der später als Deckel verwendet wird, abschneiden.
  3. Das Kerngehäuse gründlich mit einem Löffel herauskratzen. Das Innere des Apfels aushöhlen, damit gaaaaanz viel von der schmackhaften Füllung darin Platz findet.
  4. Den Boden von einer ofenfesten Auflaufform ausbuttern und etwas von der Zimt/Zucker-Mischung hinein streuen.

Füllung:

  1. Alle Zutaten in einer kleinen Schüssel gut vermischen.

Zubereitung:

  1. Jetzt die Äpfel mit der Füllung füllen.
  2. Den Deckel aufsetzen und ein Nocke Butter oben auf den Apfel streichen und mit braunem Zucker bestreuen.
  3. Für etwa 25 Minuten in den Backofen stellen, bis der Zucker auf dem Apfel karamellisiert und der Apfel weich ist.

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Liebste Apfel-Grüße <3.

Eure Line

One Comment

  1. […] Post habe ich auf meinem Blog ganz klar die Herbst-Zeit eingeläutet. Mein Magen schreit nach Bratäpfeln, gebrannten Mandeln und allerlei herbstlich-winterlichen Leckereien. Was darf für euch auf gar […]

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