Haferkuchen mit Heidel- und Johannisbeeren – BERRY LOVE

Verry, verry, berry ❤ Muss ich noch mehr sagen?

Vielleicht sollte ich noch ergänzen, dass dieser Kuchen ein „mich-kannst-du-jeden-Tag-und-zu-jeder-Tageszeit“-Kandidat ist, denn einmal probiert, wollt und könnt ihr gar nicht mehr von ihm lassen. Unscheinbar in Kastenform steht er auf meinem Tresen, doch seine Beerendecke macht ihn zu diesem „Super-Kuchen –ein Sommer-Beerenwunder ganz nach meiner Vorstellung.

Kuchen macht glücklich, Beeren zaubern jedem ein Lächeln auf das Gesicht und ein Stück dieses Kuchens lässt Zunge, Magen und unsere Herzchen vor Glück im Kreis tanzen. Dieses blitzschnelle Beerenglück hat mir und meinen Liebsten den Tag versüßt. Jeder von euch hat doch sicherlich auch ein Rezept, das ihr als geliebten Klassiker bezeichnen würdet, oder? Solch ein Rezept, das jederzeit bombensicher gelingt, köstlich schmeckt, einfach auf jede Kuchentafel gehört und easy peasy zubereitet ist, niemals langweilig wird, weil man es immer neu mit saisonalen Zutaten variieren kann. Saisonale Zutaten? Danach braucht man gerade jetzt nicht lange suchen. Der Sommer gibt Vollgas und die Obststände auf dem Markt bieten allerlei beerige Verführungen. Nehme ich Johannisbeeren, nehme ich Heidelbeeren, oder doch lieber Johannisbeeren – ach, wisst ihr was, ich nehme einfach beides und entstanden ist ein buntes Beeren-Potpourri.

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Doch nicht nur die Beeren machen den Kuchen so besonders. Auch der Teig braucht sich nicht zu verstecken. Mit Haferflocken und reichlich Milch besteht nicht die Gefahr, dass hier etwas zu trocken wird. Saft von innen, Saft von oben – so muss das sein, denn für mich gibt es nichts schlimmeres, als trockene Kuchen – ein Kuchen, bei dem die Gefahr besteht, an dem Staub, der sich mal Teig nannte, zu ersticken. Bitte nicht! Ganz ohne viel Trara während der Zubereitung kommt hier ein Klassiker mit OHO- und AHA-Effekt daher – einfach herrlich.

Dieser Kuchen ist ideal für einen gemütlichen Wochenendbrunch. Reicht dazu am besten frische geschlagene Sahne oder Vanillesoße – mhhhh herrlich!

 Miisa Mink – Zimtschnecken und Blaubeerkuchen

„Nordisches Essen ist unkompliziert und ehrlich. Es geht darum, die einfachen Dinge des Lebens schätzen zu lernen und Groß und Klein in geselliger Runde zusammenzubringen. Das Herzstück der nordischen Back- und Kochkunst besteht in der Verwendung von frischen Zutaten“ – so heißt es in Miisa Minks traumhaften Buch „Zimtschnecken und Blaubeerkuchen“. Auf 160 Seiten findet ihr Brote, herzhafte Backwaren, Kuchen, und Küchlein, sowie Tartes und Kekse.  160 Seiten skandinavische Leckereien ❤ .

Weitere Buchempfehlungen findet Ihr in meinem Bücherschrank.IMG_7435

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Zutaten:

  • 110 g Haferflocken
  • 300 ml heiße MIlch
  • 100g weiche Butter
  • 60 g feiner Zucker
  • 50 ml Honig
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 verquirltes Ei
  • 120 g Mehl
  • 1 Tl Backpulver
  • 150 Heidelbeeren
  • 150 Johannisbeeren
  • Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:

  1. Den Backofen auf 180°C vorheize
  2. Die Haferflocken zusammen mit der heißen Milch in eine Schüssel geben und die Mischung einige Minuten stehen lassen, damit die Haferflocken einen Großteil der Milch aufnehmen.
  3. Die Butter und den Zucker in eine Schüssel geben und so lange schlagen, bis die Masse hell und schaumig aussieht. Danach den Honig und den Vanillezucker unterrühren und nach und nach das verquirlte Ei hinzugeben.
  4. Das Mehl und das Backpulver zur Buttermischung geben. Die überschüssige Milch abgießen und die Haferflocken ebenfalls unter die Buttermischung rühren.
  5. Die Mischung in eine vorbereitet Kastenform füllen und die Beeren gleichmäßig darauf verteilen.
  6. Ab in den Ofen und für 50 – 60 Minuten backen. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben und genießen <3.

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