Gesund und fit mit „Clean Eating“ – neuer Ernährungstrend?

„Clean Eating“? Was ist „Clean Eating“? Man ist, was man isst <3.

Ein fitter Körper steht doch gerade im Sommer bei vielen von uns hoch im Kurs, oder? Und da man ist, was man isst, kommt der Trend zu natürlichen Lebensmitteln gerade recht. Der neue Ernährungstrend „Clean Eating“, der kürzlich aus Amerika zu uns herüber geschwappt ist, vereint beides. Clean-Eatern geht es vor allem darum, möglichst „reines“ Essen zu sich zu nehmen. Frisches Obst und Gemüse, Vollkornprodukte und pflanzliche Fette – das kommt bei „Clean Eating“ auf den Teller. Damit ist allerdings nicht gemeint, dass man Rohkost in rauen Mengen futtern soll. Nein, Ziel ist es, möglichst natürliche Zutaten frisch und gesund zuzubereiten, anstatt künstlich und fertig hergestellte Lebensmittel zu essen. Drei Liter Wasser am Tag kommen obendrauf. Cleane, also saubere und natürliche Lebensmittel, sind die Grundlage der neuen Ess-Klasse. Als Erfinderin gilt die Amerikanerin Tosca Reno.

Fest steht: Clean Eating ist keine Diät, sondern vielmehr ein Weg zu einer anderen Wahrnehmung unserer Ernährung und zu bewussterem Essen. Für mich ist „Clean Eating“ kein neuer Ernährungstrend, sondern vielmehr eine Selbstverständlichkeit. Frische Zubereitung, frische Zutaten? Auf jeden Fall und immer, immer, immer. Selbermachen ist Trend!

Also Fast Food und Fischstäbchen NO, Fresh Food GO :-D.

Frische und naturbelassene Produkte

Das Essen soll naturbelassen sein – unverarbeitete, natürliche Rohstoffe wie Gemüse, Obst, Salat, Fleisch, Fisch, Vollkornprodukte stehen im Vordergrund. Wer sich daran hält, verzichtet automatisch auf synthetische Zusatzstoffe, Süßstoffe, Zucker, Farb- und Aromastoffe, Geschmacksverstärker, ungesunde Transfette und andere unerwünschte Stoffe in verarbeiteten Lebensmitteln. Klingt doch gar nicht schwer, oder? Allerdings sind diese Zusatzstoffe oft gar nicht so leicht zu erkennen. Habt ihr schon mal auf die Verpackung eurer Müslimischung geschaut – die Inhaltsstoffe durchgelesen? Selbst in vermeintlich gesunden Lebensmitteln wie Joghurts verstecken sich die „bösen Biester“ und auch oft sehr viel Zucker. Mein Tipp für einen guten und „cleanen“ Start in den Tag: Frischer Joghurt mit Obst und Haferflocken. Statt eines fertigen Fruchtjoghurts, gibt’s meine Naturvariante mit selbst geschnittenem Obst.

Tipp: Lest die Zutatenliste genau durch. Wenn ihr über Wörter wie Hefeextrakt (Geschmacksverstärker), Xanthan (Verdickungsmittel), Natrium-Glutamat (Geschmacksverstärker), Kaliumnitrat (Konservierungsmittel) und so weiter stolpert:  FINGER WEG! Greift lieber zu Produkten mit möglichst wenigen unnötigen Zusätzen.

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Goldene Regeln „Clean Eating“:

1. Kauft natürliche Lebensmittel – verzichtet auf Produkte, die stark verarbeitet wurden und künstliche Zusatzstoffe enthalten.

2. Frühstückt jeden Tag! Ein gesunder Snack am Morgen macht fit und verhindert Heißhunger. (Für mich ist ein ausgiebiges Frühstück ein absolutes Muss).

3. Esst fünf bis sechs kleine Mahlzeiten – das bedeutet: drei Hauptmahlzeiten und zwei gesunde Snacks pro Tag. Aber immer auf die Portionsgröße achten ;-).

4. Weizenmehl und Zucker vermeiden! Beide liefern „leere“ Kalorien und kaum Nährstoffe.

5. Kocht selbst und verzichtet auf Fertigprodukte!

6. Mindestens 2,5 Liter Wasser trinken – oft verwechselt man Durst mit Hunger, also immer ausreichend Wasser trinken. Verzichtet auf gezuckerte Säfte und Limonaden.

7. Gesunde Fette wählen – kalt gepresste Öle wie Olivenöl, Sesamöl, Walnussöl, Avocados oder Nüsse.

8. Erlaubt euch kleine Sünden 🙂

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„Clean Eating“ boomt momentan auf jeder Plattform

„Clean Eating“ ist ein absoluter Megatrend im Netz (obwohl es doch eigentlich nur ein „neuer“ Begriff der Ernährungsindustrie ist – scheint zu funktionieren). Ich habe mich mal für euch durch die sozialen Netzwerke und Blogs geklickt und wusste gar nicht, welche Flut an Tweets, Blogposts, YouTube-Videos und „Hashtags“ gerade durch das Netz schwappt. Auf Facebook wird gepostet, was weltweit an „cleanem“ Essen auf den Tisch kommt, zahlreiche Blogger setzten sich mit dem neuen Ess-Trend auseinander und bei Instagram zeigt allein der Hashtag #eatclean bereits über 22 Millionen Treffer – Selbermachen ist Trend!

Wer selber kocht, weiß eben, was auf den Tisch kommt. Als „Clean-Eater“ kommt man nicht umhin, den Kochlöffel selbst zu schwingen und möglichst viele Mahlzeiten selbst zuzubereiten. Für mich gibt es nichts Schöneres, als ein Gericht aus frischen Zutaten zu zaubern. Ich liebe den Besuch auf dem Markt, die bunte Vielfalt an frischem Obst und Gemüse. Kochen darf nicht als Arbeit angesehen werden – Kochen ist Emotion, Leidenschaft, Hobby und Kommunikation. Ein gemeinsamer Koch-Abend mit den Liebsten – ein wahres Träumchen <3.

Alles in allem ist auch „Clean Eating“ nur ein Mittel zum Zweck – ein Mittel zur Geldmacherei. Lebt‘ euer Leben, achtet auf eure Ernährung und genießt auch die süßen Schweinereien <3.

Und? Habt Ihr euch während des Lesens Gedanken darüber gemacht, was ihr heute gegessen habt? Was haltet Ihr von der neuen Ess-Klasse?

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2 Comments

  1. Ich finde diesen Trend wirklich gut. So lernen Menschen wieder mehr mit Ihrem Körper zusammenzuarbeiten…. auf ihn zu hören. Ich glaube, ich habe mich immer einigermaßen gesund ernährt, aber durch diesen Trend und die vielen Blogs, die ihn aufgreifen, hat man noch viel mehr Möglichkeiten sich gut zu ernähren… Viel mehr Inspiration! Find ich gut 🙂

    Ganz liebe Grüße, Julia

    Gefällt 1 Person

  2. […] Schon mal etwas von “Clean Eating” gehört? Auch über diesen Ernährungs-Trend habe ich… […]

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