Foodistas die Zweite

Heute auf meinem Blog: Teil 2 des spannenden Interviews mit den Bloggerinnen „Foodistas“. Sympathisch, verrückt und süchtig nach gutem Essen – kommt mir irgendwie bekannt vor :-D.

Es interessiert mich nicht, was andere Leute im Urlaub machen, solange ich sie nicht kenne –  was es bei ihnen zu essen gibt und welche Bücher sie gerade lesen. All die Themen in Blogs, die aus scheinbaren Nichtigkeiten bestehen – so dachte ich noch vor zwei Jahren. Heute interessieren mich Nichtigkeiten zwar immer noch nicht, aber ich sitze inzwischen fast jeden Abend selbst mit meinem Ipad auf der Couch, um interessante Blogs zu besuchen oder an meinem eigenen Blog zu arbeiten. An den Wochenenden fotografiere ich Cookies und Kuchen, schreibe Kochbuchrezensionen und feile an meinen Rezepten. Ich, die Blogs lange Zeit für überflüssig gehalten und lieber in Zeitschriften vom Kiosk geblättert hat, finde heute: es LOHNT sich definitiv in die wunderbare Foodblog-Welt ein- und abzutauchen (Zeitschriften lese ich aber immer noch liebend gerne). Blogs sind wunderbare Inspirationsquellen – I ❤ Blogs. Ich gebe euch gerne ein „Stückchen“ von meiner Begeisterung ab und nehme euch in meinen Posts mit auf eine kulinarische Reise. Viel Spaß…

Doch jetzt zu unseren heutigen Hauptdarstellerinnen: Tine und Jasmin von den „Foodistas“.

Tine, willst du dich vielleicht einmal selbst kurz vorstellen?

Ich bin Tine, und mit meinen 26 Jahren das Küken in der Runde. So werde ich auch liebevoll von meiner großen Schwester Jasmin genannt. Vom Wesen her bin ich weder ruhig und zurückhalten noch laut und aufbrausend. Ich würde sagen ich bin ein Mittelding. Was ich gar nicht mag ist warten. Bei mir muss es immer schnell gehen und am liebsten alles sofort. Mit dem Kopf durch die Wand. Deswegen ist es super das ich um mich drum rum die ein oder andere liebe Person habe, die mich dann ab und an bremst. Auf der anderen Seite kann ich dadurch viele mitreißen und anspornen.

Woher kommt deine Liebe für gutes Essen?

Meine Mama kocht aus Leidenschaft und auch meine Omis stehen / standen häufig in der Küche. Seit ich denken kann habe ich immer bei den Dreien mit in der Küche gestanden und mir Tipps und Tricks abgeguckt. Irgendwann habe ich dann meinen eigenen Stil in der Küche entwickelt. In den letzten fünf Jahren hat sich das Kochen dann zu einem Hobby gemausert.

Was bedeutet bloggen für dich?

Es ist ein Hobby. Es macht riesig Spaß. Für sich alleine zu kochen ist ja ehr langweilig. Aber für sich alleine zu kochen und es dann mit Anderen zu teilen, das ist großartig. Man kann seine Begeisterung und sein ganzes Wissen über Kochen und Lebensmittel an Leute die genau soviel Interesse daran haben weiter geben. Mein Freund probiert natürlich auch gerne, aber der will weder hören wie das zubereitet wird, noch sich über irgendwelche Herkunftsorte unterhalten. Hauptsache lecker. Da ist das Bloggen jedoch perfekt für.

Finde ich deine Lieblingsrezepte auf dem Blog und wenn ja, welche sind es?

Tja, ich hab viele Lieblingsrezepte. Da würde ich mich ungerne festlegen.

Was machst du, wenn du nicht gerade die neuesten Cupcake-Frostings oder „Schnittchen“ testest?

Wenn ich grad mal nicht in der Küche bin, bin ich gerne draußen. Ich liebe den Sommer. So bald die ersten Sonnenstrahlen raus kommen, wird bei mir die Balkonsaison eröffnet. Nach einem stressigen Arbeitstag, greife ich gerne zu meinem Strick- und Häkelzeug. Stricken bedeutet für mich Entspannung.

Foodistas Facebook

Hast du persönliche Lieblingsblogs? Welche kannst du empfehlen?

Schmeckt wohl

Sias Soulfood

Wo sammelst du deine Impressionen?

Häufig kommen mir Ideen wenn ich ein Lebensmittel sehe. Zum Bespiel auf Markt. Ich sehe saftige Tomaten und stricke mir ein leckeres Rezept drum rum. Gerne stöber ich auch in Kochzeitschriften. Hierbei lasse ich mich allerdings mehr von den Bildern als den eigentlichen Rezepten inspirieren. Ich sehe eine Zusammensetzung von Lebensmittel und mache was eigenes draus.

Büro, Café, heimische Couch oder direkt aus der Küche – von wo aus wird gebloggt?

Das ist ganz unterschiedlich. Ab und an steht der Laptop mit in der Küche und es wird direkt mitgeschrieben. Aber auch vom Sofa wird häufig gebloggt.

Ganz unter uns 😉 – wie sieht es nach dem Experimentieren bei dir in der Küche aus?

Naja, ich bemühe mich immer Dinge die ich benutzt habe und nicht mehr benötige noch während des Werkelns wieder weg zu räumen, aber das klappt nur bedingt. Wenn wir mal ehrlich sind, sieht meine Küche nach so einem Koch- oder Backevent immer wie ein Schlachtfeld aus. Dann freue ich mich immer ganz besonders darüber, dass in meiner Küche eine Spülmaschine steht. Ganz besonders groß ist das Chaos wenn wir vier mal wieder zusammen tätig waren. Dann breitet sich das Schlachtfeld schnell auch Richtung Esszimmertisch aus. Aber weil das ganze so großen Spaß macht, nehmen wir das alle gerne in Kauf.

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Jetzt kommen wir zu Jasmin.

Jasmin, willst du dich vielleicht einmal selbst kurz vorstellen?

Ich bin 29 Jahre alt und die große Schwester von Tine! Ich bin wohl eher die zurückhaltende von uns beiden und brauche so ab und an einen kleinen Schubs von meiner lieben Schwester und meinen lieben Freundinnen Carina und Tanja. Ich bin sehr ehrgeizig und oft mit meinen Kreationen unheimlich kritisch, ganz zum Leidwesen meiner Umgebung!

Woher kommt deine Liebe für gutes Essen?

Jasmin: Ich glaube da ich damit groß geworden bin. Meine Mama ist eine tolle Köchin und bei uns gab es immer schon tolles abwechslungsreiches Essen. Ich bin wohl ein Genuss Mensch. Ich habe zwar noch nicht immer gerne selber gekocht und gebacken, aber immer schon gerne gut gegessen.

Wann habt ihr euren Blog ins Leben gerufen und wie kam es dazu?

Eigentlich wollten wir nur mit ein paar Freundinnen schöne Rezepte sammeln und hatten die Idee eine Rezept Sammlung zu erstellen. Angefangen sind wir mit Word, sehr unkomfortable. Also hat unsere liebe Carina nach einer komfortableren Lösung gesucht und uns einen ersten Blog – privat – auf WordPress erstellt. Einigen von uns hat dies so viel Freude bereitet, dass wir die Idee entwickelt haben unsere Ideen und Rezepte öffentlich zu teilen. Gestartet sind wir vier, die Foodistas, dann am 01.01.2015.

Was bedeutet bloggen für dich?

In erster Linie ist es für mich ein tolles Hobby, dass mich gleichermaßen begeistert und fordert. Dazu muss ich sagen, vor den Foodistas bzw. dem bloggen, hatte ich eigentlich keine Hobbys. Jetzt habe ich mit dem Blog wirklich etwas gefunden, das mir großen Spaß macht und für mich ein Ausgleich ist. Neben der Tatsache das ich jetzt ein Hobby habe das mir viel Spaß bereitet, ist es tolle das ich dieses gemeinsam mit meiner Lieben Schwester und zwei meiner besten Freundinnen machen darf! Die Frage was bedeutet das Bloggen für mich kurz und knapp zu beantworten fällt mir schwer! Es macht mir einfach großen Spaß und viel Freude!

Finde ich deine Lieblingsrezepte auf dem Blog und wenn ja, welche sind es?

Oh, ich habe viele Lieblingsrezepte! Probiere aber auch gerne mal etwas neues aus! Eines meiner Lieblingsrezepte die auch schon auf dem Blog sind, ist wohl die Stulle mit Thunfisch und Kapernfrischkäse. Die habe ich schon sehr oft zubereitet! Super schnell gemacht und super lecker! Absolut eines meiner Lieblinge!

Was machst du, wenn du nicht gerade die neuesten Cupcake-Frostings oder „Schnittchen“ testest?

Ich verbringe viel Zeit mit meiner Arbeit, die ich wirklich super gerne mache und mit der Familie und meinen Lieben Freundinne. Unsere Mädelswochenenden sind klasse und ich freue mich jetzt schon auf das nächste! Dort wird aber auch oft gekocht und auf jeden Fall geschlemmt! 😉

Hast du persönliche Lieblingsblogs? Welche kannst du empfehlen?

Trickytine (diesen Blog liebe ich auch sehr <3)

Maras Wunderland

Wo sammelst dein deine Impressionen?

Wir sammeln vieles bei Pinterest! Wirklich praktisch! Und ich habe Unmengen an Kochzeitschriften

Büro, Café, heimische Couch oder direkt aus der Küche – von wo aus wird gebloggt?

Meist von Zuhause am Esstisch oder aber auch direkt aus der Küche! Abends nach Feierabend und meist am Wochenende, da ich da die Zeit dazu finde!

Ganz unter uns 😉 – wie sieht es nach dem Experimentieren bei dir in der Küche aus?

Meist chaotisch. Obwohl ich versuche, schon während des Kochens und Backens Ordnung zu halten! Aber gerade mit mehreren in der Küche ist Chaos vorprogrammiert.

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